Kein Congress, trotzdem Chaos, trotzdem Wikipaka-WG

Dreimal haben wir bereits zur Wikipaka-WG auf dem Chaos Communication Congress in Leipzig beitragen dürfen. Die Wikipaka-WG, das war seit 2017 der gemeinsame Ort von Jugend hackt, den Communities der Open Knowledge Foundation Deutschland, mediale pfade, und von Wikimedia Deutschland auf dem Congress, mit von Jahr zu Jahr immer noch größerer Bühne und eigenem Programm.

Dieses Jahr wird alles anders, denn natürlich kann es keinen Congress mit 17.000 Menschen in der Messe Leipzig geben. Stattdessen wird es die remote chaos experience (rc3) geben – mit Programm von zuhause aus oder einem von vielen derzeit entstehenden dezentralen Studios.

Auch wir möchten uns wieder an diesem Programm beteiligen. Zum Einen, indem wir mit unserer Technik als Studio beitragen. Schon in den Wochen vor Weihnachten wird bei uns die Aufzeichnung von Beiträgen möglich sein.

Zum Anderen möchten wir aber auch wieder als Wikipaka-WG unser ganz eigenes Programm gestalten, das zu unseren Fokusthemen passt: Offene Daten, Freies Wissen, Jugendbeteiligung, WikiData, oder wie man die öffentliche Hand zappelnd und schreiend ins 21. Jahrhundert bringt 😉

Derzeit laufen noch die Calls for Participation, und du kannst auf zwei Arten beitragen:

  1. Du reichst deinen Programmvorschlag über den offiziellen Call for Participation des rc3 ein. Das ist noch bis zum 20. November um 22:59 MEZ möglich. Wenn du ganz gezielt als Teil der WikiPaka-WG beitragen möchtest, kannst du das in der Einreichung anmerken. Wir haben aber auch die Möglichkeit, aus der breiten Masse der Einreichungen welche zu finden, die nicht für das „Hauptprogramm“ geeignet waren, aber genau unsere Nische treffen.
  2. oder Du reichst deinen Vorschlag über unseren eigenen CfP ein. Das ist bis zum 30. November um 23:23 MEZ möglich.

Beim Format sind uns diesmal ganz andere Grenzen gesetzt als das auf der Bühne der Fall war. Du wolltest schon immer mal eine Open-Data-Abendshow machen? Oder gemeinfreie Musikstücke einspielen und das als Nachtstream senden lassen? All das wird diesmal möglich sein. Überrasche uns! 🙂

Wir machen Mobilitätswende – und zwar nicht nur wir

Im Sommer gab es den Aufruf des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg, sich für den Preis „Wir machen Mobilitätswende“ zu bewerben. Es sollten sich Menschen oder Projekte bewerben, die sich für die Mobilität der Zukunft einsetzen – und da dachten wir, mit etwas Schalk im Nacken, da machen wir doch mit.

Ganz ehrlich: Eigentlich ging es bei der Bewerbung vor allem darum, etwas Verwirrung zu stiften und den Blick der Ausschreibenden auf die Landschaft etwas zu weiten. Denn wir haben uns ausdrücklich nicht als Verschwörhaus oder als Einzelpersonen beworben (auch wenn die Ausschreibung sehr darauf fokussiert war, später mehr dazu), sondern als das Transportkollektiv, das nicht nur in ganz Baden-Württemberg aktiv ist, sondern mindestens in ganz Deutschland.

Den Namen „Transportkollektiv“ kennen vielleicht manche von den regelmäßigen Open-Transport-Meetups, die jeden zweiten Mittwoch abend online stattfinden und regelmäßig viele Menschen bis hin in Verkehrsverbünde und Landeseinrichtungen anlocken. Auch die vielen digitransit-Deployments (egal ob von offizieller Stelle oder privat als Proof of Concept gebaut) zum Beispiel in Münster, Herrenberg, Ulm, Berlin etc und den Austausch dazu haben wir immer unter dem losen Label „Transportkollektiv“ geführt und darunter auch das Installations-Kochbuch veröffentlicht. Es ging nicht um ein Produkt und nicht um ein Leuchtturmprojekt, sondern um die Idee und den Ansatz, überhaupt erst an jeder Stelle die Grundlagen für vernetzte, intermodale Mobilität auf Basis offener Daten und offener Schnittstellen zu schaffen. Und zwar nicht in Konkurrenz der Orte untereinander, sondern kooperativ mit Freier Software und dem Verständnis, wie das Wissen darum in die öffentliche Hand überführt werden kann.

(Seitenstory an der Stelle: Im Verschwörhaus passierte das einfach, indem @robbi5 eines Tages bei einem Besuch einer Gruppe aus Herrenberg auf dem Sofa saß und beiläufig erwähnte, dass er digitransit auf Deutsch übersetzt und auf einer Maschine bei uns im Keller installiert habe. Sowohl die Herrenberger als auch Menschen aus der Ulmer Stadtverwaltung waren begeistert davon und taten ihrerseits alles dafür, um im Rahmen eigener Förderprojekte mehr daraus zu machen. Lektion: Einen Raum zu schaffen, in dem man einfach Dinge tun kann, ohne Erwartungshaltung, mit der Möglichkeit für Kontingenz, ist eventuell viel fruchtbarer als das 10. bemühte „Innovationslabor“. Und einfach ohne Erwartungen intensiv zuzuhören lohnt sich für die öffentliche Hand.)

Offen gestanden: Wir haben nicht damit gerechnet, in die engere Auswahl für den Preis zu kommen. Für uns war klar, dass die wirklich starken Bemühungen der Stadt Herrenberg für ihre digitransit-Version der ganz klare Favorit sein müssen. Uns ging es vielmehr darum, im Wettbewerb ein wenig das Format zu sprengen – den Blick zu weiten und weg von Einzelpersonen und -Projekten hin auf dezentrale Kooperativen aufmerksam zu machen.

Naja, und dann kam ein Brief, dass wir eines der 20 nominierten Projekte seien und es sollte ein Filmteam kommen und ein Video machen und der Schuss war irgendwie nach hinten losgegangen 😀

Wir haben immer wieder betont, dass wir in Ulm nur ein Standort von vielen sind, und dass es viele Köpfe im Netzwerk gibt, die alle ganz wesentliche Teile zum Großen Ganzen sind. Am Ende konnte das Filmteam aber nicht an 10 verschiedene Standorte reisen und musste sich auf den Drehort Ulm fokussieren, auch wenn wir im Austausch mit der (super lieben) Betreuung durch die KEA noch einige Formulierungen ein wenig gedreht bekommen haben damit nicht überall „Ulm“ draufsteht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Nominierung ist ausdrücklich für alle, die über die Jahre in den verschiedensten Kanälen und bei den verschiedensten Projekten Stück für Stück in Deutschland und darüber hinaus aus einem vernagelten Mobilitäts-Ökosystem ein sich schrittweise öffnendes System gemacht haben und weiter dazu beitragen. Es war immer wunderschön und motivierend, egal von welchem Ort aus mit den vielen Beteiligten zusammenzuarbeiten und gemeinsam überhaupt erst so viel anstoßen zu können, was wir alleine gar nicht schaffen können hätten. Cheers!

Die Preisverleihung wird in der ersten Dezemberwoche abends online gestreamt. Wir sind sehr gespannt, was da noch passiert 😀

7×7 zu LoRaWAN und OpenTransportMeetup

Auch ohne Veranstaltungen im Hausi gibt’s abendliche Unterhaltung rund um die Themen, die wir sonst so beackern, und heute abend am Mittwoch, dem 4. November gibts gleich zwei Themen parallel zur Auswahl:

7×7 Bildung und Kultur 2020 (ab 19 Uhr)

„Die Macherinnen und Macher von sieben Ulmer Kooperationsprojekten haben sieben Minuten Zeit, ihr Projekt vorzustellen. Dabei ist alles erlaubt. Folienpräsentation, Videoclip, Rede, Konzert oder kleine Show. Wer neue Kooperationseinrichtungen kennenlernen möchte, sich für Ko­operationsmodelle und Ideenumsetzung interessiert, sich vernetzen will oder einfach einen unterhaltsamen Abend genießen möchte, ist herzlich eingeladen.“

Verschwörhaus und LoRaPark sind eines von sieben Themenfeldern an dem Abend, und bei uns geht es um LoRaWAN und TTN:

Lärm messen, Verbrauchszähler auslesen, oder sogar eine selbstgießende Blumenbank – all das lässt sich mit dem Freien Funknetzwerk The Things Network auf Basis der LoRaWAN-Technologie in die Tat umsetzen. Kleinste Datenmengen können damit kostenfrei über weite Entfernungen übertragen werden. Sarah Waschler berichtet, wie die Technik im LoRaPark anfassbar wird, und Jakob Pietron gibt einen Einblick in die Forschungstätigkeiten im Verschwörhaus – und was das alles mit Rissen im Ulmer Münster zu tun hat.

Mehr Informationen gibt es beim Bildungsnetzwerk Ulm. Die Teilnahme ist über Venueless möglich.

OpenTransportMeetup (20 Uhr): Die Community in Frankreich

Das Transportkollektiv trifft sich wie jeden zweiten Mittwoch abends in BigBlueButton. Holger von der Mitfahrdezentrale hat diesen Mittwoch das französische Gegenstück zu unserem Meetup eingeladen. Bertrand Billoud und Wassim Benaïssa werden Kisio Digital und das Open-Source-Routing Navitia vorstellen. Dieses Mal deswegen ausnahmsweise auf Englisch 🙂

Das Meetup ist wie immer im Transportkollektiv-Wiki angekündigt, Einstieg über BigBlueButton von Systect.

17.10.: Absage aller Veranstaltungen wegen Infektionsgeschehen

Am Freitag, dem 16. Oktober 2020 meldete das Landesgesundheitsamt für den Alb-Donau-Kreis und den Stadtkreis Ulm eine 7-Tages-Inzidenz von jeweils über 50 bei einem gleichzeitigen geschätzten R-Wert deutlich über 1.

Damit trat für uns der (bereits vorbereitete, aber nicht veröffentlichte) Plan in Kraft, die öffentlichen Präsenzveranstaltungen im Haus vorerst abzusagen. Wir gehen damit bewusst deutlich weiter als das, was durch die (später veröffentlichten) Anordnungen von Land und Kommune zur Auflage gemacht wurde. Unser Ziel ist nicht, stets das gerade noch gesetzlich erlaubte auszureizen. Wir sehen vielmehr mit Sorge auf die Infektionszahlen in den umliegenden europäischen Ländern und den extrapolierten weiteren Verlauf der Fallzahlen hier vor Ort, und nutzen die Freiheit unserer eigenen Handlungsspielräume und Verantwortung.

Wir melden uns in Kürze mit angedachten Möglichkeiten, dennoch Dinge wie 3D-Druck und Co auch ohne Präsenzöffnungszeiten anbieten zu können. Und manche Veranstaltungen sind ohnehin online – so zum Beispiel das Open Transport Meetup, in dem wir am Mittwoch abend um 20 Uhr den Austausch mit dem DELFI e.V. als Bereitsteller für Open-Data-Fahrpläne suchen!

bleeptrack bei den „Berblinger Spirit Talks“

Bekannt aus Verschwörhaus und Youtube und Veranstaltungen überhaupt: Unsere Vereinsvorsitzende Sabine alias bleeptrack ist am Donnerstag, dem 15. Oktober ab 18:30 Uhr bei den Berblinger Spirit Talks auf der Bühne. Die Veranstaltung soll (aktuelle Planung) sowohl in Präsenz im Stadthaus als auch im Stream stattfinden.

Zitat der Veranstalter:

Kaum ein Thema beschäftigt den gegenwärtigen Diskurs über unsere Zukunft so sehr wie der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Ein Veranstaltungsabend der Berblinger Spirit Talks  geht am Donnerstag den 15. Oktober ab 18.30 im Stadthaus Ulm der Frage nach, wo im Zuge der KI-Automatisierungsprozesse Kreativität, Erfindertum und Kunst bleiben. Die Gäste dieses Abends tragen aus unterschiedlichen Perspektiven zum Verständnis dieser Frage bei. Mit dabei sind Mads Pankow (Journalist, Philosoph und Politikberater), der sich mit der Frage beschäftigt, ob künstlich Intelligente Systeme an die menschliche Kreativität herankommen sowie Sabine Wieluch alias bleeptrack (Informatikerin und Künstlerin), die einen Einblick in die aktuelle Szene der KI-Kunst / generativen Kunst gibt.
 
Den zweiten Teil des Abends gestaltet Robotermusker Moritz Simon Geist mit seiner Techno-Live-Performance von Sonic Robots ab 20 Uhr im Stadthaus Ulm. Moritz Simon Geist ist Medienkünstler, Ingenieur und Musiker. Jeder Klang in seinen Auftritten wird von Robotern gespielt. Kleine Motoren schlagen auf Metall, 3D-gedruckte Robokalimben vibrieren, gerettete Teile von alten Festplatten klicken und schneiden. Mit seinen Shows ist er international unterwegs und begeistert sein Publikum in Clubs, auf Kunst- und Musikfestivals aber auch in Spielstätten der Hochkultur, so wie zuletzt in der Philharmonie von Paris. Zum ersten Mal tritt Moritz Simon Geist nun in Ulm auf.
Ob das mit der KI jenseits von Buzzwords wirklich so ein bestimmendes Thema ist, wird bleeptrack hoffentlich passend einordnen 😉
 
Der Stream wird auf https://berblinger.ulm.de/ laufen.

Covid-19-Maßnahmenplan ab Juli 2020, aktualisiert Oktober 2020

Zum 1. Juli 2020 wurde die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg reformiert und einige der bisherigen, separaten Verordnungen wurden darin zusammengefasst. Das erleichtert uns die Einschätzung etwas, wie wir künftig weiter vorgehen müssen, dürfen, können und sollen.

Kurz zusammengefasst der aktuelle Stand: So es die aktuelle Infektionslage zulässt, betreiben wir einen sehr eingeschränkten Öffentlichkeitsbetrieb. Neu-Einweisungen in Geräte und Ausstattung sind in diesem Rahmen vorerst weiterhin nicht möglich. Bei Überschreiten bestimmter Schwellwerte verschärfen wir die Maßnahmen entsprechend.

(Aktualisiert auf die Fassung der CoronaVO vom 19. Oktober 2020)

Ampel-Regelungen und Schwellwerte

  • Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 35 in der Region gilt zudem, dass in den Räumen stets eine geeignete (ggf nicht-medizinische) Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.
  • Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 50 in der Region mit gleichzeitigem Wachstumstrend (R > 1) fallen alle öffentlichen Veranstaltungen und Öffnungszeiten aus. Notwendige Instandhaltungs- und Unterhaltarbeiten im Haus sind unter Beachtung aller Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen erlaubt.
  • Die jeweiligen Verschärfungsstufen werden wieder zurückgenommen, wenn der 7-Tage-Wert mehrere Tage wieder unter dem Schwellwert liegt bzw. wenn erkennbar ist, dass es keinen Wachstumstrend mehr gibt.

Generelle Auflagen

  • Der Zutritt zum Haus ist nicht erlaubt für Personen,
    • die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
    • die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen,
  • Ihr sollt direkt bei Betreten des Hauses die Hände gründlich mit Seife waschen und mit Einmalhandtüchern abtrocknen. Das ist nur in den Toiletten im Treppenhaus Nummer 7 möglich. Deswegen ist die Glastüre in Hausnummer 9 versperrt und soll nicht für Publikum geöffnet werden. Der Zutritt per Chipkarte ist erlaubt, falls Hausnummer 7 versperrt ist.
  • Direkt nach dem Hände waschen ist die Registrierung mit Name, Datum, Uhrzeit und einer Kontaktmöglichkeit erforderlich, damit Gesundheitsamt und/oder Ortspolizeibehörde mit den hinterlassenen Daten ggf. eine Infektionskettennachverfolgung betreiben können. Näheres zur Verarbeitung dieser Daten ist auf den ausliegenden Formblättern festgehalten.
    • Je Veranstaltung/Zusammentreffen ist eine Person als verantwortliche Person auf dem Formblatt einzutragen. In der Regel ist das die Person, die auf- und zuschließt oder das Treffen einberufen hat. Datum und Name der Veranstaltung nicht vergessen!
  • Wenn möglich, sollen sich nicht mehr als 20 Personen in den Verschwörhaus-Räumen befinden. Die aufgestellten Regeln kommen in dem Fall dennoch zur Anwendung. Die absolute Personenobergrenze richtet sich nach dem stets einzuhaltenden Abstand.
  • Beim Aufenthalt im Haus ist immer ein Abstand von wenigstens 1,50 Metern zwischen Personen einzuhalten, auch bei Bewegungen auf Verkehrsflächen.
  • Die Räume sollen während der Nutzung möglichst ständig durch geöffnete Fenster belüftet werden.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist empfohlen.
  • Diese Auflagen zu Zutritts- und Teilnahmeverboten, Abstandsregeln, Hygienevorgaben und Händewaschauflagen und -möglichkeiten sowie die Umleitung vom Eingang Nummer 9 zu Nummer 7 sind in Aushängen auf Deutsch und Englisch einsehbar.

Hintergründe und Erklärung

Wieder und wieder kamen und gingen die Fristen, bis zu denen die Einschränkungen der CoronaVO gelten sollten. Mehrfach war es so, dass zum kommenden Montag die Verordnung auslief, und die Regierung erst im Laufe des Samstag mittag davor bekannt gab, welche Auflagen und Regeln danach gelten sollten. Das war etwas zermürbend und hat auch einige Male die bereits skizzierten Pläne wieder umgeworfen.

Lange war außerdem nicht klar, unter welche genaue Regeln das Verschwörhaus fallen würde. Handelt es sich um einen Veranstaltungsort im Sinne der (zum 1.7. entfallenden) CoronaVO Veranstaltungen? Dann hätte es jedes Mal ein im vorhinein festgelegtes Programm und fest zugewiesene Sitzplätze geben müssen – auf „wir sägen was im Keller“ passte das einfach nicht. Sind wir gar „Anbieter für Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten“? Dann hätten wir gemäß der ebenfalls zum 1.7. entfallenden Verordnung sicherstellen müssen, dass immer nur eine Person auf einmal einen Toilettenraum betritt. Und überhaupt, wer sind wir eigentlich, und wenn ja, wie viele? Bei uns gibts keine Bildungsabschlüsse, d.h. wir fielen erstmal nicht unter Bildungseinrichtungen, und Jugendhaus war auch nicht das richtige, und eigentlich gibt es einen Verein, aber was ist mit den Besucher:innen, die nicht im Verein sind, und wie verhalten sich hauptamtliche Beschäftigte der Stadt dazu und [hier Schreigeräusch einfügen].

Das war der Grund, warum ab Juni erst einmal eine ausdrücklich nicht-öffentliche Lockerung in Kraft trat: Diejenigen, die die Infrastruktur und die Gerätschaften im Haus regelmäßig warten und ausbauen, sollten das nun auch legal tun dürfen. Mit der Konsolidierung der Verordnungen zum 1.7. versuchen wir uns jetzt auch an einer vorsichtigen Wiederaufnahme des Betriebs.

Das ist jedoch erst einmal alles unkartiertes Terrain. Der Betrieb und die Angebote sind zum überwiegenden Teil von der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft. Das heißt, erst einmal heißt es, langsam überhaupt wieder mal die vielen Ehrenamtlichen im Haus zu haben, die vorher monatelang gar nicht oder nur sporadisch hier waren. Und von einzelnen, die sich weiterhin relativ strikt in ihrer direkten Bezugsgruppe isolieren, habe ich auch schon gehört, dass sie ausdrücklich weniger ins Haus kommen werden, wenn hier wieder offener ist.

Das wird für die kommenden Wochen bedeuten, dass wir uns erst einmal langsam an die neue Betriebsrealität herantasten werden: Mit einem Programm, dass sich zunächst einmal weniger an die breite Öffentlichkeit richtet, denn an die vielen Aktiven, die nun schon lange nicht mehr hier im Haus waren. Von dort aus werden wir Schritt für Schritt erproben, ob und wie es weitergehen kann.

Das ist unbefriedigend für alle die, die schon längst einmal neu ins Haus kommen und Dinge tun wollten, vor allem nach den langen Wochen der Isolation. Eine bessere Alternative fällt uns aber derzeit nicht ein.

FSJ digital im Verschwörhaus ab dem Herbst

Ein Aufruf, der schon längst hätte veröffentlicht werden sollen, aber dann kam Covid-19… sei es drum: Das Verschwörhaus bietet ab September 2020 wieder ein FSJ digital an.

Das FSJ dient der Berufsvorbereitung, und wir bieten dir im Verschwörhaus einen Einblick in verschiedenste Tätigkeitsfelder:

  • Pflege von Website und Social Media: Insbesondere Texte schreiben und veröffentlichen, aber auch Storytelling in Bild und Bewegtbild
  • Dokumentation von Veranstaltungen im Haus (Video-Livestreaming mit dem Video Operating Center, Aufzeichnung und Veröffentlichung)
  • Begleitung und Unterstützung von Maker-, Fablab- und sonstigen Workshops und unserem Angebot für Jugendliche (u.A. Jugend hackt Labs)
    Unterstützungstätigkeiten im Büro
  • Pflege und Betrieb der Infrastruktur (von der Werkstatt über das FabLab mit 3D-Druckern und Lasercutter bis zu Netzwerkdiensten und der Server-Infrastruktur in unserem 10-Gigabit-Netz)
  • Unterstützung bei den Projekten der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm: Digitale Technologien für die UlmerInnen be-greifbar und anschaulich machen

Unsere aktuelle FSJlerin Simone hatte im September letzten Jahres aufgeschrieben, was sie im FSJ digital bei uns macht – in der Zwischenzeit hatte sie sich auch in unser Home-Automation-System eingearbeitet, eigene Integrationen gebaut, und gemeinsam mit Kolleginnen aus der Digitalen Agenda die Welt programmierbarer IoT-Geräte erkundet.

Die offizielle Ausschreibung ist bei unserem Träger, dem internationalen Bund, zu finden.  Wir freuen uns sehr über deine Bewerbung per E-Mail an kontakt20 (at) verschwoerhaus.de bis zum 18. Mai 2020. Die Kennenlerngespräche werden dann per Videokonferenz stattfinden.

Was wir gerade tun

Seit mehr als drei Wochen ist das Verschwörhaus nun geschlossen. Das verursacht bei manchen zwar schon Entzugserscheinungen, ist aber angesichts exponentieller Wachstumskurven der Covid19-Pandemie durchaus geboten. Es ist aber nicht so, als würden alle bei uns Aktiven nur zuhause sitzen und Däumchen drehen – ganz im Gegenteil, die vergangenen Wochen waren voller Aktivitäten, von denen wir hier kurz berichten wollen.

Jugend hackt: Geht auch dezentral!

Foto CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf

Den Anfang macht die tolle Jugend-hackt-Community, die auch in Zeiten von distant socializing Wege gefunden hat, beisammen zu bleiben. Einem Wunsch der Jugendlichen in der Jugend-hackt-Austauschplattform Zulip folgend entstand binnen vier Tagen ein gemeinsamer Remote-Hackathon vom 19. bis zum 22. März 2020. Selbst für einen abendlich eingespielten Music-Act war dort Raum – eine spannende Erfahrung in Zeiten, in denen gerade sehr viel über Videokonferenzplattformen abläuft.

Videokonferenzplattformen sind auch das Mittel der Wahl, um im Jugend-hackt-Lab Ulm weiterzumachen. Der eigentlich als Präsenzveranstaltung geplante Ferienworkshop mit der e.tage findet diese Woche per Videotelko statt – Organisator Mat Loewe hat gemeinsam mit unserem Lab-Koordinator Tom in Windeseile ein Online-Alternativprogramm aus dem Boden gestampft, das derzeit läuft.

Auch der kommende Lab-Workshop am 17. April wird auf ähnliche Weise online stattfinden. Das hat zudem den Vorteil, dass wir Menschen als MentorInnen zuschalten können, für die ansonsten die Anreise aus Hamburg für einen Nachmittag gar nicht so einfach wäre – aus der Not wird so eine Tugend gemacht!

Amtshilfe und Videokonferenzsoftware

Damit das überhaupt funktionieren kann, leisten viele Menschen aus dem Verschwörhaus-Umfeld gerade Amtshilfe auf dem kleinen Dienstweg. Wir haben die Diskussion über kommerzielle Videokonferenzdienste aufmerksam verfolgt und uns dazu entschieden, auf Freier/Open-Source-Software basierende Lösungen auszuprobieren.

Wir haben uns hier für BigBlueButton entschieden, das ist eine Lösung, die vor allem aus der Onlinelehre kommt (und manchmal sieht man das dem System auch deutlich an). Max hat kurzerhand eine der Maschinen im Verschwörhauskeller dafür hergenommen und eine simple Installation hochgezogen, die wir seither verwenden. Das reicht vom Jugend hackt Lab über Orga-Telkos in verschiedensten Konstellationen bis hin zu städtischen Beschäftigten, die das System nutzen, wenn sie es benötigen. Seit gestern ist auch die Einwahl über klassisches Telefon möglich. Mehr zum Hintergrund, wie Verschwörhaus und Digitale Agenda gerade die städtischen Beschäftigten unterstützen, findet sich auch auf ulm.dev.

We averaged about 5-1/2 hours‘ sleep apiece, and we are estimating that the sleep was good.

A propos BigBlueButton. In den Osterferien rollen die Fellows der Digitalen Agenda gerade das BigBlueButton-System für testwillige Schulen in Ulm aus. Die Fellowship ist eine Idee, die schon 2012/13 in Deutschland umzusetzen versucht wurde, angelehnt an die Code for America Fellowship: Menschen aus dem Civic-Tech-Umfeld (wie dem Verschwörhaus) kommen eine begrenzte Zeit in die Verwaltung, um mit ihrem Wissen Dinge voranzutreiben. Bislang waren die drei Ulmer Fellows sehr in zwei Förderprojekten eingebunden, über die ihre Stellen überhaupt geschaffen werden konnten. In der aktuellen Lage zeigt sich aber, wie dynamisch eine Verwaltung agieren kann, wenn sie die passende Expertise und Luft für Zusatzprojekte im eigenen Haus hat. Gemeinsam mit der Abteilung Bildung und Sport soll jetzt eine Sofortmaßnahme angestoßen werden, damit erste Schulen direkt nach den Osterferien versorgt werden können – und zwar ohne sie an proprietäre Produkte zu binden. Zitat:

Es wurde […] die Apollo 13 Metapher bemüht. Wir sollen jetzt in einem kleinen Team den „CO2 Filter“ bauen und […] eine Einkaufsliste geben was wir brauchen

Die Zwischenüberschrift ist entsprechend aus dem Funkmitschrieb von Apollo 13 😉

Mehr zu diesem Projekt wird es in den kommenden Tagen als Erfahrungsbericht und Anleitung zum Nachmachen auf ulm.dev geben.

Masken und MakerVsVirus

Auch die Maker-Community engagiert sich, das Ihre beizutragen. Unter dem Titel Maker vs. Virus haben sich Fablabs, Hackspaces oder einfach nur Menschen mit 3D-Druckern zusammengetan, um passende Halterungen für Gesichtsschilde zu drucken. Diese können mit einer Folie versehen werden und reduzieren so den Kontakt von Aerosol mit dem Gesicht und vor allem dem Respirationstrakt der Tragenden.

In Ulm wurde recht schnell ein Hub eingerichtet, über den sich die hier Aktiven organisieren. Seit vergangener Woche produzieren das Verschwörhaus und das in unserem Hauskomplex untergebrachte Digitalisierungszentrum auf den jeweiligen Druckern passende Halter – und die Nachfrage ist durchaus da. Aus unserem Budget wurde vergangene Woche eine Bestellung über mehrere hundert Euro Filament ausgelöst, das wir hoffentlich bald anderen Makern in der Region bereitstellen können, die kostenfrei für medizinisches Personal produzieren möchten.

lokalwirkt: Öffnungszeiten und Lieferdienste

Aus der Code-for-Germany-Community entstand unterdessen in den vergangenen zwei Wochen die Plattform lokalwirkt.de

Das System basiert auf Einträgen von OpenStreetMap und erlaubt es, aktuell geänderte Öffnungszeiten, aber auch Liefer- und Abholmöglichkeiten einzutragen. Es baut von Anfang an auf Open Data auf und spielt die gesammelten Daten auch über eine Programmierschnittstelle aus, so dass es in beliebigen anderen Anwendungen nachgenutzt werden kann. So kannst du hier eintragen, wenn dein Lieblingsrestaurant auf Anruf Essen kocht und dann zu bestimmten Zeiten zur Abholung offen ist.

Die Plattform wird laufend weiter entwickelt – an manchen Stellen hakt es noch etwas. Wer sich beteiligen möchte, darf gerne auf Github mitentwickeln!

CVE COVID-19: Aktuelle Maßnahmen

Dieser Text ist nicht mehr aktuell. Die Maßnahmen ab Juni/Juli 2020 sind hier erläutert.

Update vom 11. Mai 2020.

Anfang Mai hatten wir uns intern etwas ratlos beraten (haha), wie es weitergehen könnte. Die Aktualisierung der CoronaVO ließ uns etwas die Köpfe kratzen, und es erschien uns schon allein unklar, welche Kategorie von Einrichtung wir im Detail eigentlich sind.

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass die Reproduktionszahl derzeit nach wie vor um oder über 1 zu liegen scheint. Dass Menschen auf der Straße nicht mehr den vorsichtigen Abstand halten, den sie noch vor wenigen Wochen pflegten. Kurz gesagt, wir möchten nach wie vor nicht etwa das tun, was gerade noch erlaubt ist, sondern das, was wir für das Richtige halten.

Um uns und euch allen etwas mehr Planbarkeit zu bieten, legen wir deshalb fest – ohne genau zu wissen, wann und wie wir wieder öffnen könnten – dass wir das definitiv nicht vor Pfingsten tun werden. Alle anstehenden Präsenztermine bis einschließlich 1.6.2020 sind bereits wieder aus dem Kalender entfernt. Einige Veranstaltungen finden in Onlineformaten statt, hierzu bieten der Kalender oder passende Newsposts auf der Seite mehr Informationen.

Wie es danach weitergeht, werden wir in knapp zwei Wochen entscheiden. Der Plan ist, dieses Mal wenigstens eine Woche vor Ende der gesetzten Frist über das weitere Vorgehen zu informieren – und auch hier lieber defensiver zu planen.

Ihr sollt aber auch abgesehen von Onlineformaten noch etwas vom Verschwörhaus haben. Falls ihr 3D-Drucke oder Lasercuts anfertigen möchtet, wendet euch bitte über kontakt20 at verschwoerhaus.de an uns – unsere FSJlerin Simone wird zwischendrin Drucke vornehmen und zur Abholung vorbereiten können, wenn alles weiter so klappt wie bisher.

Wir nutzen derweil intern die Schließzeiten und den nachlassenden Druck nach den Notfallmaßnahmen, um überfällige Wartungs- und Baumaßnahmen durchzuführen.

11. Mai, 11:30 Uhr
Kaufmann
PL

Ursprünglicher Text vom 13. März (mit Aktualisierungen):

Liebe FreundInnen und Gäste des Verschwörhauses,

wie gestern hier beschrieben haben wir – also die ehrenamtlich Aktiven des Verschwörhaus und ich als hauptamtliche Projektleitung – weiter diskutiert, welche Rolle wir in der aktuellen COVID-19-Pandemie wahrnehmen möchten.
Schon gestern hatte sich die Meinung gefestigt, lieber vorbeugend die anstehenden Elektroarbeiten im Haus mit einer vorläufigen Schließung des Verschwörhaus aus Gründen der Infektionshemmung zusammenzulegen – wie so oft bei uns nicht weil wir es unbedingt müssten, sondern weil wir es können und es vielleicht auch einfach ein Ding bei uns ist, lieber mal Maßnahmen durchzuführen bevor sie nötig sind, um langfristig mehr davon zu haben.

Deswegen habe ich die vorläufige Schließung des Verschwörhaus ab dem heutigen Freitag, dem 13. März, bis mindestens kommenden Freitag, dem 20. März 19. April voraussichtlich irgendwann im Mai angeordnet. Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen in diesem Zeitraum in unseren Räumen werden entfallen. Der Zutritt von SchlüsselträgerInnen zum Haus ist auf ein Minimum zu reduzieren.

13. März, 18:20 Uhr (hier veröffentlicht um 19:34 Uhr)
Kaufmann
PL

Ursprünglicher Text vom 12. März:

Liebe FreundInnen und Gäste des Verschwörhaus,

wir – das heißt die ehrenamtlich Aktiven im Haus und ich als hauptamtliche Projektleitung – beschäftigen uns seit einigen Tagen, wie wir als Anlaufpunkt für viele interessierte Menschen mit der COVID-19-Krankheit umgehen möchten.

Aktuell geben die Fallzahlen in Ulm und den umgebenden Landkreisen keinen Anlass zur Beunruhigung. Die medizinische Versorgung in Ulm liegt zudem weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt, so dass wir die kommenden Entwicklungen hoffentlich gut stemmen können werden.

Wir möchten aber auch darüber hinaus unseren Teil dazu beitragen, dass wir als Gesellschaft die Infektionskurve so flach wie möglich halten.

Hinweise zur guten Händehygiene und richtigem Niesen und Husten sind für uns schon seit 2016 Teil der Ausstattung auf den Toiletten – wir machen halt alles, bevor es cool ist. Wir Streber. Sorry, not sorry. Ich bitte alle, die zu uns kommen, direkt nach Betreten des Hauses die Hände zu waschen – wenigstens 20 Sekunden lang, mit warmem Wasser und Seife. Bitte verzichtet auf körperlichen Kontakt wie Hände schütteln und Umarmungen, und lüftet die Räume regelmäßig.

Ich habe zudem am Dienstag abend die namentliche Registrierung aller Teilnehmenden an Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen angeordnet, um im Falle eines Erkrankungsfalles die Kontaktketten nachvollziehen zu können. Die Namenslisten werden sicher verwahrt und nach 21 Tagen vernichtet, sofern sie nicht für den oben beschriebenen Zweck gebraucht werden.

Ich bitte alle BesucherInnen des Hauses zudem, vor der Anreise zum Haus noch einmal in sich zu gehen, ob sie sich unpäßlich fühlen und im Zweifelsfall bei Symptomen wie trockenem Husten lieber auf einen Besuch zu verzichten.

Wir wägen aktuell ab, ob wir kurzzeitig weitergehende Maßnahmen ergreifen möchten. Nicht, weil wir es müssen, sondern weil wir es können, und es hoffentlich niemandem weh tut. Zu dieser Argumentation trägt bei, dass aktuell im Gebäudeteil Nummer 7 Elektroarbeiten stattfinden, in deren Rahmen in Kürze ohnehin für ein bis zwei Tage die Stromversorgung im Erdgeschoss komplett abgestellt werden muss. Eventuell können wir diesen Arbeitsabschnitt in die kommende Woche verlegen. Ganz analog zu IT-Systemen, in denen einfach Wartungsarbeiten mal passend gelegt werden, zum Vorteil aller.

Ob wir so verfahren, werde ich hier entsprechend nachtragen, sobald die Entscheidung gefallen ist.

12. März 2020, 20:25
Kaufmann
PL

2020-03-12, 20:43: Self-Screening nachgetragen
2020-03-13, 19:34: Vorläufige Schließung nachgetragen
2020-03-15, 19:12: Ausdehnung der Schließung bis 19.4.
2020-05-01: Ausdehnung bis Mai
2020-05-11, 11:30: Ausdehnung bis 1.6.

CVE sind die Common Vulnerabilities and Exposures – eine Liste aktueller Schwachstellen und Sicherheitslücken in Computersystemen. Der gemeinsame Austausch sorgt dafür, dass ExpertInnen in der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten können, Schaden abzuwehren und Lücken zu beseitigen. Ein schlechterer Witz ist mir leider nicht eingefallen, sorry.

Offenes Editieren und Wikidata-Einführung am 21.3.

Der Workshop entfiel aufgrund der Schließung des Hauses wegen Covid-19
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Wikidata dient als zentraler Speicher für strukturierte Daten von Wikimedia-Schwesterprojekten wie Wikipedia, Wikivoyage, Wiktionary, Wikisource und anderen.
Am 21.03. findet zwischen 14:00 und 17:00 ein offenes Editieren im Verschwörhaus statt. Dabei kann auf Wunsch eine kleine Einführung in Wikidata gegeben werden.
Speziell sollen die Daten der Landtagsabgeordneten Baden-Württembergs in Wikidata untersucht und vervollständigt werden.
Weitere Infos: