Wir haben einen Lasercutter \o/

Vor zwei Wochen stand die Spedition vor der Tür und hatte eine ziemlich große Lieferung für uns – und diese Woche kamen die passende Absauganlage und die Zublasung an. So sind wir jetzt stolze Eltern eines nagelneuen Lasercutters vom Typ Epilog Zing 24 🙂

Das Gerät hat eine Bearbeitungsfläche von 610×305 Millimetern, einen Schneidtisch und eine CO2-Laserröhre mit 30 Watt Leistung.  Bei den Fablabs München und Aachen lässt sich nachlesen, welche Materialien sich damit wie gravieren und schneiden lassen – und welche nicht in den Lasercutter dürfen.

Der virtuelle Hausrundgang

Das Verschwörhaus wurde über die Sommerferien zu sowas wie einem Ferienausflugsziel – alle möglichen Leute kamen in ihrem Urlaub vorbei, grillten mit uns, machten Ausflüge in der Gegend und haben cooles Zeug gemacht.

@leopardengruen, @robbi5 und @ubahnverleih sind beispielsweise letzte Woche mit der 360°-Kamera durchs Haus gezogen und haben unsere Räume vermessen und fotografiert. Und so lässt sich jetzt mit Rundumblick durchs Haus gehen und zumindest die Momentaufnahme vom 18. August 2017 erleben.

Ein Urlaubsbesuch lohnt sich trotzdem immer. Denn es sieht hier quasi zu jedem Zeitpunkt anders aus als die Woche zuvor 😉

Anhängsel aus dem 3D-Drucker

Wie kann man eigentlich Legosteine 3D-Drucken? Oder einen Anhänger mit dem eigenen Namen? Zusammen mit der e.tage haben wir unseren Schmuck-aus-dem-3D-Drucker-Prototypenkurs ein zweites Mal als Ferienprogramm durchgeführt.

Ein mit nachtleuchtendem Filament gedruckter Anhänger
Ein mit Namen parametrisierter, innen hohler Würfel – und oben das Werkzeug, um Legosteine abzumessen und nachzumodellieren

Werkzeug der Wahl war wieder Tinkercad (Anleitung als PDF), das sich auch für Anfänger*innen ruckzuck bedienen lässt. Mehrere Quader, ein umschließender Kreis, und ein paar gekippte Dreiecke: So schnell ist eine Ananas modelliert!

Wer erkennt die einfachen grundlegenden Formen in der Ananas?

Ein großes Dankeschön an die Kursleiterinnen Julia und Ina! Und wer selber Lust auf 3D-Druck hat: Einfach bei den offenen Abenden an einem Montag oder Mittwoch hereinschneien, oder zum Makermontag kommen!

Designerin und Informatikerin – Merci für den Kurs!

Schon wieder zu Gast im Radio

Gut ein Jahr nach dem ersten Besuch bei der Wissensstrahlung auf Radio FreeFM war das Verschwörhaus gleich in zwei aufeinanderfolgenden Ausgaben der Wissensstrahlung auf Sendung – nämlich in Ausschnitten des Wikidata-Workshops am Ende der Folge 269 (MP3) und live mit Juka und Stefan und Aufnahmen der nanuuu night in Folge 270 (MP3). Viel Spaß und danke an Michael, dass wir schon wieder in der Sendung sein durften 🙂

„Arbeit der Zukunft: Auf Augenhöhe und selbstbestimmt“

Am Mittwoch, dem 19.7. diskutieren wir ab 18:00 Uhr, wie Unternehmen und Organisationen neue Formen der Zusammenarbeit auf Augenhöhe ausprobieren.

Mit wenig Hierarchie und viel Mitbestimmung wird der Weg frei, Arbeit selbst zu organisieren und zu gestalten. Selbstorganisation kann die Basis für agile Organisationsstrukturen sein, welche für die Märkte der Zukunft gebraucht werden. Impulse und Erfahrungsberichte der Teilnehmer zu den Bereichen „Arbeiten auf Augenhöhe“, „Selbstorganisation“, „NewWork“, „Work-Life-Balance“ und neue Berufsbilder der Zukunft sind erwünscht.

Der Abend ist Teil der Veranstaltungsreihe zur Zukunftsstadt 2030

Kunst trifft Code: Singende Kakteen!

Wir hatten diese Woche wieder die e.tage ulm im Haus! Unter Anleitung von Janina Schmid entstanden ganz besondere interaktive Pflanzen – vom Discokaktus bis zur Slotmachine-Pflanze, die einem nicht nur Geld abknöpft, sondern einem danach mit einem Blumenpaddel einen Klaps gibt.

Chapeau 🙂

Offene Wahldaten mit Wikidata

Debatten über Wahlbeeinflussung, Falschmeldungen und gar staatliches Hacking: Alles Gründe, unsere demokratischen Prozesse so transparent und nachvollziehbar wie möglich zu machen.

Weil das vor allem auch ein Anliegen für Data Scientists und Datenjournalist*innen ist, stand der zweite Wikidata-Workshop von Wikimedia Deutschland bei uns im Haus ganz unter dem Thema „Wahldaten“. Über 40 Freiwillige aus ganz Deutschland und Österreich beschäftigten sich ein Wochenende lang mit diesem Thema – und bekamen nebenbei auch die Stadt gezeigt.

Wer die Begrüßung und einen Teil der SPARQL-Einführung nachempfinden möchte, kann das bei Radio free FM tun. Als Experiment haben wir diesen Teil nämlich live auf 102,6 MHz im Ulmer Umland gesendet und auch aufgezeichnet.

Das sind nicht mal alle, die da waren – die hatten wir nie aufs Bild bekommen 😀

Wie wird eigentlich ein Yak rasiert?

Vielfach ging es bei den Projekten des Wochenendes immer noch um mühevolles Yak Shaving – also mehrere Ebenen tief greifende Vorbereitungen, um überhaupt das tun zu können, worum es eigentlich geht. Mit eine Lektion des Workshops war daher, künftigen Einsteiger*innen in das Thema bessere Dokumentation bereitzustellen, um direkter zum Ziel zu gelangen. Und nicht zuletzt galt es auch, viele der notwendigen Daten überhaupt erst in Wikidata einzupflegen. Mühselig, aber lohnenswert.

Die Projektergebnisse als Sketchnote von @bleeptrack

Am Ende des Wochenendes stand eine ganze Reihe von Projektergebnissen. Auch für Laien hervorzuheben ist dabei der guessr – ein kleines Ratespiel, bei dem es herauszufinden gilt, wo ein bestimmtes Foto (beispielsweise eines Parlamentsgebäudes) aufgenommen wurde.

Berichte anderswo:

Und wer offiziell Wahldaten bereitstellt, kann sich ja mal die Forderungsliste des österreichischen Vorbilds ansehen – oder den deutschen Ableger der Website weiterentwickeln.

Datenjournalismus – Praxis und Perspektiven

Im Juni und Juli haben wir mindestens drei Gelegenheiten für Datenjournalist*innen:

Am Dienstag, dem 4.7. haben wir ab 17:00 die Ehre, die MFG Akademie mit dem Event „Datenjournalismus – Praxis und Perspektiven“ zu beherbergen. Anhand von Praxisbeispielen zeigen Jan-Georg Plavec (Stuttgarter Zeitung), Marie-Louise Timcke (Journocode, derzeit Berliner Morgenpost) und Peter Welchering (Medienbüro Stuttgart) welche Methoden und Werkzeuge zur Verfügung stehen und leicht anzuwenden sind. Außerdem werden die Perspektiven des Genres als journalistisches Format und Berufsbild diskutiert. Die Veranstaltung bildet den Auftakt für den OPEN! Minds Excellence Club (OMEx).

Wir freuen uns sehr, mit Jan-Georg und Marie-Louise zwei in Ulm schon als Jugend-hackt-Mentorin und Teilnehmer der OpenCityCamps bekannte Gesichter bei uns begrüßen zu dürfen – und nicht weniger natürlich auf Peter Welchering 😉

Schon vorher veranstalten wir aber am Dienstag, dem 13. Juni eine neuerliche Klassenfahrt zu DDJMonaco, dem regelmäßigen Münchener Treffen zu Daten und Storytelling. Sarah Pache und Mario Haim werden eine Studie zur Wahrnehmung von grafisch aufbereiteten Wahlprognosen vorstellen, und @cutterkom aka Katharina Brunner wird zur Visualisierung von Unsicherheit sprechen.
Wer mitfahren möchte: Wir treffen uns um 16:10 Uhr am Hauptbahnhof und fahren gemeinsam mit dem Bayernticket nach München. Die Rückkehr ist gegen Mitternacht geplant. Trag dich einfach in die Mitfahrliste im Planungspad ein!

Und nicht zuletzt sind beim Wikidata-Wahldatenworkshop vom 23.–25.6. bei uns im Verschwörhaus noch wenige Plätze frei – melde dich schnell an, wenn du dabei sein möchtest!

Mittwoch: LoRaWAN, A Maker’s Guide to Filters uvm

Am morgigen Mittwoch haben wir mehr denn je volles Haus! Neben dem STIC-Ubuntu-Kurs des GT Ulm gibts zwei weitere Angebote parallel.

Ab 18:30 treffen sich wieder alle, die an LoRaWAN/The Things Network in Ulm interessiert sind. Unter anderem geht’s aktuell um ein Hands-on-Projekt, wie mit TTN Lampen fernsteuerbar werden.

Ab 20:00 Uhr führt dann Phil in die Welt der Filter ein:

Alles über den praktischen Einsatz von Filtern in der Elektronik.
Von Audiogeräten, über Mikrocontroller, bis hin zu WLAN: Filter gibt es überall. Zusammen lernen wir, wofür man sie braucht, wie sie funktionieren und wie man sie in eigenen Projekten einsetzt.
Wir betrachten praktische Beispiele, benutzen Open-Source-Software für Design und Simulation und werfen auch einen kleinen Blick auf die Filtertheorie.
Also auf auf, verlasst eure Filterblase und schaut vorbei 😀

Wo in Ulm gibt’s LoRaWAN?

In den letzten Wochen hatten die Müllfahrzeuge der EBU eine etwas besondere Ladung dabei: Auf dem Armaturenbrett war je ein iTalk MCS 1608 befestigt. Das ist ein LoRaWAN-Gerät, das auch ein GPS-Modul, Beschleunigungssensoren und vieles mehr an Bord hat.

Es ging aber nicht darum, die wahnsinnige Beschleunigung der Ulmer Müllfahrzeuge zu messen, sondern um etwas ganz banales aber wichtiges: Wo überall die Signale eines LoRaWAN-Geräts auch auf eine Basisstation treffen. Und was wäre dafür besser geeignet als eine Fahrzeugflotte, die auch wirklich fast jede Straße in Ulm abfährt!

Mit den so erhobenen Daten ist nun eine grobe Kartierung der Netzabdeckung in der Stadt möglich. Wenn Du einen LoRaWAN-Node hast, kannst du auch mit ttnmapper eigene Messungen machen.

Ein neues Gateway auf dem Eselsberg

Die EBU-Messungen sind indes schon fast wieder obsolet, denn die festgestellte Versorgungslücke auf dem oberen Eselsberg wird nun durch eine Basisstation auf dem Gebäude O26 der Universität geschlossen. Das Institut für Verteilte Systeme und das Institut für Organisation und Management von Informationssystemen hatten Interesse an der Technik gezeigt – und während die Mühlen für die Aufstellung noch mahlten, hat @jaydi_ in bester Uni-Ulm-Tradition kurzerhand an Ostermontag ein Kerlink-Gateway aus dem Verschwörhaus geholt, und es einfach mal aufs Dach gestellt. Wie schon Grace Hopper sagte: It’s easier to ask forgiveness than it is to get permission 😉

Immer auf dem Laufenden bleiben?

Wer immer die aktuellen Geschehnisse rund um LoRaWAN und TTN mitbekommen will, darf gerne dem Twitter-Account @ttn_ulm folgen – oder sich ganz klassisch für den TTN-Ulm-Newsletter anmelden!