Satisfying Video

Es gibt so Dinge, die sieht man sich einfach gerne an. So wie zum Beispiel einen Waschsauger, der einige Monate bis Jahre Staub und Dreck aus dem Boden schlürft.

Dank freiwilligen Wochenendeinsatzes ist das Raumklima jetzt um einiges besser 😀

Neues Werkzeug!

Nach und nach trudeln immer mehr Werkzeuge, Geräte und Prototyping-Maschinen bei uns ein – heute zum Beispiel eine Schlagbohrmaschine zum Material-aus-Dingen-herausmachen und ein 3D-Drucker, zum Dinge-schichtweise-aus-Material-aufbauen. Yay 🙂

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…das soll aber nicht der letzte 3D-Drucker sein, der hier ins Haus kommt – mit irgendwas muss eins aber ja anfangen 😉

Türhaltemagnet, selbstgemacht!

Manche Dinge sind ja nicht ganz so offensichtlich. Dass ein 3D-Drucker zu einem Makerspace, digitalen Bolzplatz oder Experimentierfeld für die Welt von morgen dazugehört, lässt sich aber ganz einfach an unserem Türhaltemagneten erklären. Die Halterung davon war nämlich abgebrochen – Phil hat das kaputte Teil nachvermessen, modelliert und ein Ersatzteil gedruckt. Und jetzt hält die Tür auch wieder wie eine Eins!

Internethilfswerk beim Schwörmontag

Ursprünglich war der Plan, mal testweise das Publikum vor dem Schwörhaus am höchsten Ulmer Stadtfeiertag mit WLAN zu beleuchten. Gerade liegt nämlich leihweise gleich ein Fünferpack Unifi-AC-PRO-Access-Points bei uns, und die hätten sich ja schön dazu angeboten.

CnogZIDWYAAjh0uDann kam aber alles anders: Das Streaming-Zelt bekam über seine Funkstrecke ins Schwörhaus nicht genügend stabile Datenrate, um die Rede ins Netz streamen zu können. Also wurde schnell eine Netzwerkdose im 1. OG auf unser Netz gepatcht, ein Kabel aus dem Fenster geworfen und professionell über Laternen und Bäume abgespannt…

„professionell“ *luftgänsefüßchen mach*
„professionell“ *luftgänsefüßchen mach*

…damit die erste Schwörrede des neuen OB doch noch ins Internet kam 😉

Die Sache mit dem WLAN merken wir uns aber mal fürs nächste Jahr. Schwör!

Wir *haben* Internet ;)

Eigentlich hatten wir ja bereits zum Einzug am 1.7. Glasfaserinternet im Keller. Aber eben nur die blanke Faser.

Am 8.7. – drei Tage zu spät für den ersten Workshop, aber immerhin gerade passend für das Jugend-hackt-Mentor*innennachtreffen – kam dann auch das Endgerät dazu, damit wir auch was aus der Faser rausbekommen. Blöd nur: In unserem Rack im Keller sind nacheinander ein Singlemode-Patchfeld für den städtischen Anschluss und drei Multimode-Patchfelder für unsere Hausverkabelung aufgelegt. Aus dem SWU-Endgerät kommt aber nur Kupfer raus. Umpatchen von Single- auf Multimode kommt auch nicht in Frage, und ein passendes SFP-Modul für den SWU-Switch war auch nicht da.

Also funkte sechs Tage lang ein Billig-Plasterouter aus dem Keller ein wenig WLAN nach oben, krude an LAN- und Stromkabelverlängerungen gebastelt.

Dank einer Hardwareüberlassung aus Switchen und Medienkonvertern hatte das aber am „Schwörfreitag“ endlich ein Ende, und seither haben wir sowohl im vorderen Teil (der eigentlichen Hausnummer 9) sowohl schnelles Gigabit-LAN, als auch eine vernünftige Glasfaseranbindung vom Keller in den Multifunktionsraum 🙂

 

Für die „Patchpanel“ können wir nichts. Und ja, der Switch ist mittlerweile auch vernünftig verschraubt.

Nur den Plasterouter sind wir noch nicht los. Nichts hält länger als ein Provisorium.

Der erste große Hirnsturm

Nun haben wir zwar gleich mehrere hundert Quadratmeter, aber viel wichtiger ist ja: Wer mag darin etwas machen? Und was? Und was braucht es dafür alles? Deswegen waren am 5. Juli Vertreter*innen ganz verschiedener Gruppen bei uns zu Gast: Von Jugend hackt über Freifunk, Leute aus dem CCC– und dem OpenStreetMap-Umfeld, dem Freiraum, dem OK Lab/ulmAPI, lokale Wikipedianer*innen, oder einfach nur so Interessierte. Mit teilweise respektablen Anfahrten, beinahe aus München, zum Beispiel.

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Gemeinsam haben wir mehrere Stunden lang erbrainstormt, was hier eigentlich alles passieren könnte. Welche regelmäßigen Veranstaltungen, Workshops und Treffen stattfinden könnten, und wie sich was davon auch an die Allgemeinheit richten kann. Wie das Haus und seine Angebote inklusiv und auch für Unerfahrene einladend und angenehm gestaltet werden sollten. Welche Infrastruktur nötig ist, woher diese vielleicht aus zweiter Hand zu bekommen wäre, und was unbedingt als erstes angeschafft werden muss.

Und nicht zuletzt auch: Wie eine ehemalige Sparkassenverwaltung etwas bunter werden kann 😉 Nicht schlecht für den fünften Tag im neuen Haus, oder?

Macht hoch die Tür

Am 1. Juli so gegen 16:30 gab’s endlich die Schlüssel für den Weinhof.

(Das Bild landete etwas verspätet auf Twitter :D)

Und natürlich wurde auch gleich am ersten Wochenende vorgelegt: Umräumen, aufräumen…

…Fenster putzen…

…und gleich wieder vollmalen 😀

Wir brauchen schnelles Internet!

Damit wir auf dem digitalen Bolzplatz auch genügend, äh, Digitales zum Bolzen haben, muss natürlich Internet her. Und angeblich hat die Stadt da im Keller auch eine Faser liegen. Nur war die nicht auffindbar.

Also mussten wir uns mal zur Leitung der Bürgerdienste Durch-Social-Engineeren und in historische Gewölbekeller absteigen. Weil wo sonst gibt’s Glasfaser, wenn nicht dort? 😀

Der Gemeinderat findet uns cool \o/

Nach acht Monaten Brainstorming, Konzeption und Vorbereitung ging am 28. März die Vorlage mit dem Namen GD 198/16 in den Hauptausschuss des Ulmer Gemeinderats – und wurde einstimmig angenommen! Damit ist der Weg frei für das „Experimentierfeld für die Stadt von morgen“ mitten in der Stadt, und die Finanzierung bis Ende 2016 gesichert! Yay! \o/ \o/ \o/

Die Südwest Presse berichtete kurz danach:

Braucht’s so was überhaupt, wo es „doch schon so Vieles gibt“? Dem begegneten Thomas Kienle, CDU („ein vorbehaltloses Ja“) und Lena Schwelling, Grüne („das ist wirklich ein verdammt geiles Projekt, 70.000 Euro dafür sind Peanuts“) mit demonstrativen Gegenpositionen.

Wir freuen uns darauf, das „verdammt geile Projekt“ in die Tat umzusetzen 🙂