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17.10.: Absage aller Veranstaltungen wegen Infektionsgeschehen

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Am Freitag, dem 16. Oktober 2020 meldete das Landesgesundheitsamt für den Alb-Donau-Kreis und den Stadtkreis Ulm eine 7-Tages-Inzidenz von jeweils über 50 bei einem gleichzeitigen geschätzten R-Wert deutlich über 1.

Damit trat für uns der (bereits vorbereitete, aber nicht veröffentlichte) Plan in Kraft, die öffentlichen Präsenzveranstaltungen im Haus vorerst abzusagen. Wir gehen damit bewusst deutlich weiter als das, was durch die (später veröffentlichten) Anordnungen von Land und Kommune zur Auflage gemacht wurde. Unser Ziel ist nicht, stets das gerade noch gesetzlich erlaubte auszureizen. Wir sehen vielmehr mit Sorge auf die Infektionszahlen in den umliegenden europäischen Ländern und den extrapolierten weiteren Verlauf der Fallzahlen hier vor Ort, und nutzen die Freiheit unserer eigenen Handlungsspielräume und Verantwortung.

Wir melden uns in Kürze mit angedachten Möglichkeiten, dennoch Dinge wie 3D-Druck und Co auch ohne Präsenzöffnungszeiten anbieten zu können. Und manche Veranstaltungen sind ohnehin online – so zum Beispiel das Open Transport Meetup, in dem wir am Mittwoch abend um 20 Uhr den Austausch mit dem DELFI e.V. als Bereitsteller für Open-Data-Fahrpläne suchen!

Kostenlose Online Fortbildung: Musik Coden mit Sonic Pi

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Das Kindermedienland Baden-Württemberg bietet in Kooperation mit dem Jugend hackt Lab eine kostenlose Online Fortbildung zu Sonic Pi für Fachkräfte aus Pädagogik, Jugendarbeit, Bibliothekswesen, und Schulsozialarbeit, Lehrkräften und sonstigen Interessierten an. Geleitet wird der Workshop von Paolo Holinski, Mentor aus dem Jugend hackt Lab Ulm.

Sonic Pi wurde explizit entwickelt um Kindern und Jugendlichen Programmieren beizubringen und ist sehr leicht zu lernen. Es ist aber auf keinen Fall nur ein Spielzeug, sondern wird auch von Profis für Live Auftritte genutzt. Außerdem benutzt es die verbreitete Programmiersprache Ruby, welche z.B. auch für Serverprogrammierung verwendet wird, sodass man das gelernte Wissen auch außerhalb von Sonic Pi anwenden kann.

Hier für die Fortbildung am 23.11.20 von 16:00 – 18:30 Uhr anmelden.

 

Jugend hackt Lab visits the Innovation Space – Virtuelle Exkursion

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Das Lab geht auf Virtual Social Undistance im und mit dem Innovation Space der Hochschule Neu-Ulm.

An diesem Tag wird ohne Reue das gemacht, was uns seit Monaten Unbehagen bereitet: Sich mit Bekannten und Unbekannten treffen und auf die Pelle rücken. Ja, okay, virtuell, aber der virtuelle Innovation Space bietet zumindest eine Möglichkeit einen virtuellen Raum gemeinsam zu erfahren und Spaß zu haben!

Kommt also mit an einen Ort, den ihr so sicher nie mehr er- und beleben könnt! Durchgeführt wird die Exkursion über die Plattform Mozilla Hubs.

Wann? Samstags, am 5.12.2020 um 13 Uhr. Ihr bekommt davor einen Einladungs-Link für Mozilla Hubs, der hier demnächst erscheint. Alles was ihr braucht ist ein PC, eine Maus und ein Browser.

Alexander Warth, Wissenschaftlicher Mitarbeiter für User Experience in Mixed Reality im Projekt InnoSüd und Manager des Innovation Space wird Euer Host sein.

+++abgesagt +++ Lab-Workshop: Animationen hacken mit David Jäckel

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Dich hat schon immer fasziniert wie Animationen funktionieren? Du möchtest verstehen wie aus elektrischem Strom Bilder werden? Und du möchtest mit Hilfe von LEDs und Arduino eigene Animationen programmieren? Dann schnell ins Jugend hackt Lab!

Programmierer David Jaeckel ist für diesen Workshop bei uns. Zusammen werfen wir einen kurzen Blick auf die Geschichte der Animation und schauen wie das eigentlich alles funktioniert mit Strom, Farben, Licht und Bildschirmen. Danach erschaffen wir mit einem Arduino und RGB-LEDs unsere eigenen Animationen.

Kostenlos, ohne Vorkenntnisse und für alle Jugendlichen und junge Menschen offen.

Sa. 07.11. | 13:00 – 17:00

Foto: CC0 2.0, The Manic Macrographer

“Feminismus in die Köpfe schreiben”: Lab-Talk mit Svenja Gräfen

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Wir freuen uns, dass Svenja Gräfen am 10. Oktober 2020 um 11 Uhr ins Lab kommt mit einem Talk zum Thema Feminismus in die Köpfe schreiben. Svenja spricht zu Themen der gendergerechten Sprache und zum Sexismus in der Literatur und im Internet.  Anschließend gibt es eine offene Diskussionrunde. Getränke und Eintritt ist wie immer kostenlos. Da die Plätze auf 8 Besucher*innen begrentzt sind, wird um eine vorherige Anmeldung gebeten an tomas.novy@jugendhackt.org. Moderiert wird der Talk von der Ulmer Musikerin und Lyrikerin Tanja Nova.

Der Talk ist ab 11 Uhr auch als live-stream verfügbar:

jugendhackt.org/live 

twitch.tv/jugendhackt

Svenja Gräfen, geboren 1990, schreibt Prosa. 2018 wurde sie zum Klagenfurter Literaturkurs eingeladen und war Alfred-Döblin-Stipendiatin der Akademie der Künste Berlin. 2019 ist sie Stipendiatin des Stuttgarter Schriftstellerhauses. Sie studierte Kultur- und Medienbildung mit den Schwerpunkten Theater, Literatur, Film und Digitale Medien. 2014 war sie Produzentin, Autorin und Regisseurin des Kurzfilms DONNERSTAG, der u.a. im Rahmen des Festival des deutschen Films 2015 präsentiert wurde. 2017 erschien ihr Debütroman DAS RAUSCHEN IN UNSEREN KÖPFEN bei Ullstein fünf. 2019 folgte ebenda ihr zweiter Roman FREIRAUM. Weitere Veröffentlichungen u.a. in der Anthologie FLEXEN: FLÂNEUSEN* SCHREIBEN STÄDTE.

[Bildrechte: Constantin Timm]

News zur Kulturnacht im Verschwörhaus 2020

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Am Samstag, dem 19. September 2020 ist wieder Kulturnacht in Ulm – trotz Covid-19-Pandemie, auch um ein Zeichen für den Kulturbetrieb in Ulm zu setzen. Auch wir sind dabei – mit einem Plan B.

Wir hatten ursprünglich ein aufwändiges Sicherheitskonzept mit einem Einbahnstraßen-Rundgang durch das Haus geplant. Aufgrund einiger Ausfälle in unserem ehrenamtlichen Team für den Abend und der nach wie vor hohen Sieben-Tages-Inzidenz in der Region können wir das nicht wie geplant umsetzen. Stattdessen schwenken wir auf ein Ersatzkonzept um: Die meisten der geplanten Exponate sind in den Fenstern und Fensternischen rundherum aufgebaut und können in einem Rundgang um das Haus erlebt werden. Bei einigen davon ist trotzdem weiterhin die eigentlich geplante Interaktion mit den Installationen möglich – bei anderen kann sich das noch bis Samstag Abend spontan ergeben 🙂

Bitte haltet trotzdem untereinander den gebotenen Abstand ein!

Lab-Talk: Fjo’s Stealth-Game completed?

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Viele träumen davon ein eigenes Videospiel zu entwickeln. So auch Fjonan, für den es als Webentwickler kein großes Ding sein sollte. Falsch gedacht. So einfach ist das auch wieder nicht.

Trotz Tools und Hilfen, bei denen das Programmieren in den Hintergrund gerückt ist, gilt es einige Hürden zu meistern. Gerade wenn man ein Spiel in seiner Freizeit entwickelt, gibt es diese eine bedeutende Frage: “Mache ich das Spiel wirklich fertig?”

Der 37-jährige hat schon einige Spiele begonnen und abgebrochen. Manche, weil die Teampartner*innen andere Motivationen hatten, andere, weil die Ziele zu hoch gesteckt waren. Doch nun ist er am Entwickeln eines Spiels, bei dem er aus all seinen Fehlschlägen gelernt hat und es sieht wirklich so aus, dass es fertig werden wird.

Wir haben den Game Producer Fjonan zu einem Talk ins Jugend hackt Lab Ulm eingeladen. Erzählen wird er uns über sein kleines Schleichspiel, das bisher den Arbeitstitel “Fjo’s Stealth-Game” trägt. Wir werden Eindrücke seiner Erfahrungen erhalten, Tipps und Tricks bekommen, aber können ihm auch bei der Entwicklung seines Spiels helfen. Prototypen des Spiels werden vor Ort sein, denn Feedback ist ihm wichtig.

Der Talk wird moderiert vom Ulmer Lyriker Marco Kerler.

Samstag: 12. September 2020, 15 Uhr im Verschwörhaus Ulm. Kostenlos und offen für alle interessierten Menschen ab 12. Jahren.

Wer es offline nicht schafft, kann online mit schauen über Twitch.

Covid-19-Maßnahmenplan ab Juli 2020, aktualisiert Oktober 2020

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Zum 1. Juli 2020 wurde die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg reformiert und einige der bisherigen, separaten Verordnungen wurden darin zusammengefasst. Das erleichtert uns die Einschätzung etwas, wie wir künftig weiter vorgehen müssen, dürfen, können und sollen.

Kurz zusammengefasst der aktuelle Stand: So es die aktuelle Infektionslage zulässt, betreiben wir einen sehr eingeschränkten Öffentlichkeitsbetrieb. Neu-Einweisungen in Geräte und Ausstattung sind in diesem Rahmen vorerst weiterhin nicht möglich. Bei Überschreiten bestimmter Schwellwerte verschärfen wir die Maßnahmen entsprechend.

(Aktualisiert auf die Fassung der CoronaVO vom 19. Oktober 2020)

Ampel-Regelungen und Schwellwerte

  • Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 35 in der Region gilt zudem, dass in den Räumen stets eine geeignete (ggf nicht-medizinische) Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.
  • Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 50 in der Region mit gleichzeitigem Wachstumstrend (R > 1) fallen alle öffentlichen Veranstaltungen und Öffnungszeiten aus. Notwendige Instandhaltungs- und Unterhaltarbeiten im Haus sind unter Beachtung aller Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen erlaubt.
  • Die jeweiligen Verschärfungsstufen werden wieder zurückgenommen, wenn der 7-Tage-Wert mehrere Tage wieder unter dem Schwellwert liegt bzw. wenn erkennbar ist, dass es keinen Wachstumstrend mehr gibt.

Generelle Auflagen

  • Der Zutritt zum Haus ist nicht erlaubt für Personen,
    • die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
    • die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen,
  • Ihr sollt direkt bei Betreten des Hauses die Hände gründlich mit Seife waschen und mit Einmalhandtüchern abtrocknen. Das ist nur in den Toiletten im Treppenhaus Nummer 7 möglich. Deswegen ist die Glastüre in Hausnummer 9 versperrt und soll nicht für Publikum geöffnet werden. Der Zutritt per Chipkarte ist erlaubt, falls Hausnummer 7 versperrt ist.
  • Direkt nach dem Hände waschen ist die Registrierung mit Name, Datum, Uhrzeit und einer Kontaktmöglichkeit erforderlich, damit Gesundheitsamt und/oder Ortspolizeibehörde mit den hinterlassenen Daten ggf. eine Infektionskettennachverfolgung betreiben können. Näheres zur Verarbeitung dieser Daten ist auf den ausliegenden Formblättern festgehalten.
    • Je Veranstaltung/Zusammentreffen ist eine Person als verantwortliche Person auf dem Formblatt einzutragen. In der Regel ist das die Person, die auf- und zuschließt oder das Treffen einberufen hat. Datum und Name der Veranstaltung nicht vergessen!
  • Wenn möglich, sollen sich nicht mehr als 20 Personen in den Verschwörhaus-Räumen befinden. Die aufgestellten Regeln kommen in dem Fall dennoch zur Anwendung. Die absolute Personenobergrenze richtet sich nach dem stets einzuhaltenden Abstand.
  • Beim Aufenthalt im Haus ist immer ein Abstand von wenigstens 1,50 Metern zwischen Personen einzuhalten, auch bei Bewegungen auf Verkehrsflächen.
  • Die Räume sollen während der Nutzung möglichst ständig durch geöffnete Fenster belüftet werden.
  • Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist empfohlen.
  • Diese Auflagen zu Zutritts- und Teilnahmeverboten, Abstandsregeln, Hygienevorgaben und Händewaschauflagen und -möglichkeiten sowie die Umleitung vom Eingang Nummer 9 zu Nummer 7 sind in Aushängen auf Deutsch und Englisch einsehbar.

Hintergründe und Erklärung

Wieder und wieder kamen und gingen die Fristen, bis zu denen die Einschränkungen der CoronaVO gelten sollten. Mehrfach war es so, dass zum kommenden Montag die Verordnung auslief, und die Regierung erst im Laufe des Samstag mittag davor bekannt gab, welche Auflagen und Regeln danach gelten sollten. Das war etwas zermürbend und hat auch einige Male die bereits skizzierten Pläne wieder umgeworfen.

Lange war außerdem nicht klar, unter welche genaue Regeln das Verschwörhaus fallen würde. Handelt es sich um einen Veranstaltungsort im Sinne der (zum 1.7. entfallenden) CoronaVO Veranstaltungen? Dann hätte es jedes Mal ein im vorhinein festgelegtes Programm und fest zugewiesene Sitzplätze geben müssen – auf „wir sägen was im Keller“ passte das einfach nicht. Sind wir gar „Anbieter für Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten“? Dann hätten wir gemäß der ebenfalls zum 1.7. entfallenden Verordnung sicherstellen müssen, dass immer nur eine Person auf einmal einen Toilettenraum betritt. Und überhaupt, wer sind wir eigentlich, und wenn ja, wie viele? Bei uns gibts keine Bildungsabschlüsse, d.h. wir fielen erstmal nicht unter Bildungseinrichtungen, und Jugendhaus war auch nicht das richtige, und eigentlich gibt es einen Verein, aber was ist mit den Besucher:innen, die nicht im Verein sind, und wie verhalten sich hauptamtliche Beschäftigte der Stadt dazu und [hier Schreigeräusch einfügen].

Das war der Grund, warum ab Juni erst einmal eine ausdrücklich nicht-öffentliche Lockerung in Kraft trat: Diejenigen, die die Infrastruktur und die Gerätschaften im Haus regelmäßig warten und ausbauen, sollten das nun auch legal tun dürfen. Mit der Konsolidierung der Verordnungen zum 1.7. versuchen wir uns jetzt auch an einer vorsichtigen Wiederaufnahme des Betriebs.

Das ist jedoch erst einmal alles unkartiertes Terrain. Der Betrieb und die Angebote sind zum überwiegenden Teil von der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft. Das heißt, erst einmal heißt es, langsam überhaupt wieder mal die vielen Ehrenamtlichen im Haus zu haben, die vorher monatelang gar nicht oder nur sporadisch hier waren. Und von einzelnen, die sich weiterhin relativ strikt in ihrer direkten Bezugsgruppe isolieren, habe ich auch schon gehört, dass sie ausdrücklich weniger ins Haus kommen werden, wenn hier wieder offener ist.

Das wird für die kommenden Wochen bedeuten, dass wir uns erst einmal langsam an die neue Betriebsrealität herantasten werden: Mit einem Programm, dass sich zunächst einmal weniger an die breite Öffentlichkeit richtet, denn an die vielen Aktiven, die nun schon lange nicht mehr hier im Haus waren. Von dort aus werden wir Schritt für Schritt erproben, ob und wie es weitergehen kann.

Das ist unbefriedigend für alle die, die schon längst einmal neu ins Haus kommen und Dinge tun wollten, vor allem nach den langen Wochen der Isolation. Eine bessere Alternative fällt uns aber derzeit nicht ein.