Internethilfswerk beim Schwörmontag

Ursprünglich war der Plan, mal testweise das Publikum vor dem Schwörhaus am höchsten Ulmer Stadtfeiertag mit WLAN zu beleuchten. Gerade liegt nämlich leihweise gleich ein Fünferpack Unifi-AC-PRO-Access-Points bei uns, und die hätten sich ja schön dazu angeboten.

CnogZIDWYAAjh0uDann kam aber alles anders: Das Streaming-Zelt bekam über seine Funkstrecke ins Schwörhaus nicht genügend stabile Datenrate, um die Rede ins Netz streamen zu können. Also wurde schnell eine Netzwerkdose im 1. OG auf unser Netz gepatcht, ein Kabel aus dem Fenster geworfen und professionell über Laternen und Bäume abgespannt…

„professionell“ *luftgänsefüßchen mach*
„professionell“ *luftgänsefüßchen mach*

…damit die erste Schwörrede des neuen OB doch noch ins Internet kam 😉

Die Sache mit dem WLAN merken wir uns aber mal fürs nächste Jahr. Schwör!

Der erste große Hirnsturm

Nun haben wir zwar gleich mehrere hundert Quadratmeter, aber viel wichtiger ist ja: Wer mag darin etwas machen? Und was? Und was braucht es dafür alles? Deswegen waren am 5. Juli Vertreter*innen ganz verschiedener Gruppen bei uns zu Gast: Von Jugend hackt über Freifunk, Leute aus dem CCC– und dem OpenStreetMap-Umfeld, dem Freiraum, dem OK Lab/ulmAPI, lokale Wikipedianer*innen, oder einfach nur so Interessierte. Mit teilweise respektablen Anfahrten, beinahe aus München, zum Beispiel.

brainstorm3

Gemeinsam haben wir mehrere Stunden lang erbrainstormt, was hier eigentlich alles passieren könnte. Welche regelmäßigen Veranstaltungen, Workshops und Treffen stattfinden könnten, und wie sich was davon auch an die Allgemeinheit richten kann. Wie das Haus und seine Angebote inklusiv und auch für Unerfahrene einladend und angenehm gestaltet werden sollten. Welche Infrastruktur nötig ist, woher diese vielleicht aus zweiter Hand zu bekommen wäre, und was unbedingt als erstes angeschafft werden muss.

Und nicht zuletzt auch: Wie eine ehemalige Sparkassenverwaltung etwas bunter werden kann 😉 Nicht schlecht für den fünften Tag im neuen Haus, oder?